2 Standorte
mit 45.000 qm Kompetenz!
Standort Nordwalde
Suttorf 28
48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 / 93 94-150
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Standort Rheine
Röntgenstr. 43
48432 Rheine
Tel.: 0 59 71 / 98 85-350
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Erlebniszeiten:
Mo - Fr 8.29 bis 18.31 Uhr
Sa 8.29 bis 13.01 Uhr
Sonntags Schautag
14.01 bis 17.01 Uhr
Leider keine Beratung und kein Verkauf,
aber jede Menge Inspiration!
Für Hausbesitzer ist es eines der spannendsten Themen zur Zeit: die Energetische Sanierung bzw. Modernisierung. Diese spart Ihnen Geld, schont die Umwelt und bietet oft höchst attraktive Förderungs-möglichkeiten.
Sie sind Besitzer eines Hauses oder wollen ein älteres Haus kaufen. Sie wissen nicht, ob Sie modernisieren sollten oder sogar müssen? Sie wissen nicht, wo und wie Sie am effektivsten beginnen? Dann lesen Sie weiter!
Der Traum von den eigenen vier Wänden ist bei den Menschen tief verwurzelt. Immerhin 43 % der Deutschen haben sich diesen Wunsch bereits erfüllt - dies ist aber weit unter dem europäischen Durchschnitt. Das liegt vor allem an den hohen Grund stückspreisen gerade in den Ballungsgebieten in Deutschland. Daher ist das "Bauen im Bestand", der Kauf von bereits bestehenden Häusern eine attraktive Alternative. Diese Häuser bieten eine Menge Vorteile: Sie liegen in attraktiven Lagen mit einer gut ausgebildeten, gewachsenen Infrastruktur, mit großzügig geschnittenen Grundstücken, mit über viele Jahre gewachsenen Gärten, z. T. mit altem Baumbestand und bieten so eine Lebensqualität, auf die man in Neubaugebieten lange Zeit warten muss. Diese Häuser sind darüber hinaus auch architektonisch sehr interessant - allerdings bergen diese Gebäude auch durch die nicht mehr zeitgemäße Technik oder den Verschleiß der Baustoffe einige Schwachstellen. Gerade wenn die Häuser älter als 25 Jahre sind, besteht Renovierungsbedarf an Fenstern, Fassaden und Dach, um Bauschäden vorzubeugen. Oder es gibt sie schon, die Bauschäden: der Putz ist rissig, die Dichtungen an den Fenstern schadhaft, die Anstriche bereits überfällig. Die Dachziegel sind verwittert und brüchig. Viele Sanierungs arbeiten stehen an! Für den Käufer dieser Immobilien ist das gut, denn der Kaufpreis ist entsprechend günstiger. Aber es gibt einen zweiten, noch wichtigeren Grund. Diese "Ohnehin-Maßnahmen" aus Renovierung und Sanierung können mit Modernisierungsarbeiten hervorragend kombiniert werden. Es besteht die Chance, aus einem "hässlichen Entlein" einen "stolzen schönen Schwan" zu machen. Das Haus wird durch die Modernisierung verjüngt - "modern", bzw. "wie neu" gemacht - und ist auf dem neuesten Stand der Technik und qualitativ mit einem Neubau vergleichbar.
Abb. 1: Altes Haus vor der Sanierung.
Ab
b. 2: Modernisierung und Dämmung nach einer "Ohnehin-Maßnahme".
Lassen Sie die Chance nicht verstreichen! Wenn das Haus erst neu gestrichen wurde, wird in den nächsten zehn Jahren nicht über eine Fassadendämmung nachgedacht. Aber wie werden sich wohl bis dahin die Energiepreise entwickeln? Aber nun mal eins nach dem anderen. Was ist eigentlich Modernisierung? Modernisieren stammt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie modisch machen, erneuern, neuzeitlich herrichten. Bei Gebäuden bedeutet Modernisierung, eine Verbesserung herbeizuführen:
-
an der Bausubstanz oder
- an der Ausstattung oder
- an den Nutzungsmöglichkeiten. Mit der Modernisierung soll der Gebrauchswert eines Gebäudes nachhaltig erhöht werden. Renovierungen und Sanierungen sollen den Gebrauchswert erhalten oder wieder herstellen. Wobei mit "Renovieren" das Erneuern aus optischen Gründen oder zum Vorbeugen von Schäden gemeint ist und das "Sanieren" das Wiederherstellen nach einem bereits erfolgten Schaden darstellt. Bei einer Modernisierung sollen die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessert werden. Durch Investitionen z. B. in die Bau- und Haustechnik sollen Einsparungen von Heizenergie oder beim Strom- und Wasserverbrauch erreicht werden. Modernisieren beinhaltet auch die Wohnraumanpassung wie Ausbauten, Umbauten oder Erweiterungen aufgrund veränderter Wohnansprüche oder Lebenssituationen. Modernisierungsmaßnahmen beziehen sich immer auf die Nutzung, Umstrukturierung oder Neugliederung von Gebäuden. Wenn der Hauseingang ungünstig angeordnet ist oder die obere Etage zu einer Einliegerwohnung ausgebaut wird, wären dies Modernisierungsmaßnahmen. Der genaue Gesetzestext dazu ist im Wohnungsbaugesetz § 17a wiedergegeben: "(...) Modernisierungen sind bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert des Wohnraums nachhaltig erhöhen, die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltig Einsparungen von Heizenergie oder Wasser bewirken; Instandsetzungen, die durch Maßnahmen der Modernisierung verursacht werden, fallen unter die Modernisierung." Unter energetischer Modernisierung versteht man alle Maßnahmen an einem Gebäude, die zu einer Verringerung des Wärmeverlustes beitragen. Die drei wesentlichen Bereiche sind:
- Heizungsanlage
- Warmwasserbereitung
- Außenhülle des beheizten Gebäudevolumens In diesem Ratgeber beschränken wir uns auf die Beschreibung der Dämmung der Außenhülle. Sie ist auch von zunächst vorrangiger Bedeutung, da nach den erfolgten Dämmmaßnahmen die Dimensionierung der Heizanlage und Warmwasserbereitung deutlich geringer ausfallen kann.
Zusammenfassung:
Die höchste Effizienz bei der Gebäudemodernisierung erreicht man dann, wenn "Ohnehin-Maßnahmen" anliegen und diese mit einer energetischen Modernisierung kombiniert werden. Hierdurch bekommt man einen 3-fach-Nutzen. Zum einen wird der Wohnkomfort und Wohnwert erhöht, zum anderen werden die Heizkosten minimiert, und zum dritten steigt der Gesamtwert Ihrer Immobilie. Und darüber hinaus können bei solchen energetisch wirksamen Modernisierungen auch staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden. Dieser Ratgeber soll Sie als künftiger Bauherr ermutigen ein Haus aus "zweiter Hand" zu erwerben bzw. Sie als Besitzer eines Hauses, Ihr Haus im Rahmen ohnehin anstehender Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen energetisch zu modernisieren.