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mit 45.000 qm Kompetenz!
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Erlebniszeiten:
Mo - Fr 8.29 bis 18.31 Uhr
Sa 8.29 bis 13.01 Uhr
Sonntags Schautag
14.01 bis 17.01 Uhr
Leider keine Beratung und kein Verkauf,
aber jede Menge Inspiration!
Die DIN 4108 Teil 3 "Klimabedingter Feuchteschutz" definiert die Luftdichtheit in Abschnitt 3.3.4. wie folgt: "Beschaffenheit von Konstruktionen zur Vermeidung von Wärmeverlusten durch unkontrollierten Luftaustausch und zur Vermeidung von Tauwasserbildung infolge von Konvektion feuchter Luft. Bei luftdichten Konstruktionen findet bei den praktisch auftretenden Luftdruckdifferenzen kein Luftdurchgang im Sinne eines Luftaustausches mit der Außenluft statt." Bei der Luftdichtheit soll so verhindert werden, dass die warme feuchte Raumluft nicht unkontrolliert durch Fugen in die Konstruktion eindringt (Konvektion). Dabei würde die Gefahr bestehen, dass sich Feuchtigkeit an kalten Bauteiloberflächen ablagert (kondensiert). Dieses ist Ursache für Feuchteanreicherungen in den Bauteilen und führt nicht selten zu Bauschäden. Warmfeuchte Raumluft soll durch eine Lüftungsanlage oder eigenständiges Lüften nach draußen befördert werden. Zur Erstellen der Luftdichtheit kommen Dampfbremsfolien, Klebebänder und Dichtbänder zum Einsatz.
Dampfbremsfolien sind speziell gefertigte Dichtbahnen mit einem hohen Dampfdiffusionswiderstand. Sie werden an der Innenseite von Bauteilen angebracht um einen Austausch der Innen- und Außenluft zu verhindern. Damit vermeidet man, dass beim Abkühlen der Luft in der Wand Wasser am Taupunkt ausfallen kann. Die Bauteile bleiben trocken und sind somit gegen Frostschäden oder Schimmelbildung geschützt. Außerdem bleibt der Wärmedämmwert des Bauteils erhalten. Der Einsatz von Dampfbremsfolien erfordert allerdings ein regelmäßiges Lüftungsverhalten, um die Rauminnenluft zu tauschen. Im Laufe der letzten Jahre sind feuchteadaptive Folien entwickelt worden, die je nach klimatischer Anforderung automatisch die Dampfdiffusion mindern oder fördern.
In Verbindung mit Dampfbremsfolien, Holzwerkstoffen und den Bauteilanschlüssen werden hochelastische und dauerhaft klebende Klebebänder für die verschiedenen Bereiche eingesetzt, deren Verarbeitung äußerste Sorgfalt erfordert. Anschlüsse von Folien an Holzwerkstoffen und Mauerwerk werden neben den Klebebändern mit Dichtstoffen ausgeführt. Diese werden in handlichen Kartuschen oder als Schlauchware angeboten. Als Dichtbänder werden Kompribänder eingesetzt, die häufig den Anschluss zwischen Mauerwerk und Bauelementen bilden. Die Dichtbänder sind vorkomprimiert, gehen nach dem Einbau langsam auf und dichten somit die Fugen ab.